Thema: Südafrika

Amarula_Kingklip

Kingklip mit Amarula

Von | Amarula, Südafrika | Keine Kommentare

Der Kingklip ist für Südafrikaner das, was die Scholle für uns Deutsche ist. Der wohl beliebteste Fisch der Rainbow Nation zeichnet sich durch festes, helles und grätenfreies Fleisch aus und ist ein vorzüglicher Speisefisch. Während wir unseren Fisch in Deutschland meistens mit Weißwein oder Sherry ablöschen, möchten wir euch hier eine gänzlich südafrikanische Variante vorstellen: Kingklip mit Amarula. Zusammen mit tropischen Früchten wie Mango und Bananen und in Kombination mit Kokosnuss und Curry ist dieses Gericht mal etwas ganz anderes und bringt garantiert Abwechslung auf euren Teller.

Hier gehts zum Rezept Kingklip mit Amarula

reisebericht

Einmal Südafrika, bitte! Ein Traumurlaub mit Amarula

Von | Südafrika | Keine Kommentare

Manuela Blomenkamp ist die glückliche Gewinnerin der Südafrikareise, die Amarula Ende letzten Jahres in Kooperation mit dem Bachelor verlost hatte. Durch die erfolgreiche Fernsehsendung war Manuela erstmals auf Amarula aufmerksam und dann innerhalb kürzester Zeit zum großen Fan des exotisch-fruchtigen Creamlikörs geworden. Mit ihrer Familie flog sie in der Osterzeit ins ferne Südafrika und erlebte hier einen absoluten Traumurlaub voller unvergesslicher Momente.

„Die Metropole Kapstadt am Südzipfel des Kontinents, in der afrikanische und europäische Kulturen aufeinandertreffen, ist eine der am schönsten gelegenen Küstenstädte der Welt, überragt von ihrem unverwechselbaren Tafelberg mit dem wogenden „Tischtuch“ aus Wolken. Wenn eine Safari Ihr Hauptgang ist, dann ist Kapstadt in jedem Fall das Dessert“. Dieses Zitat aus „1000 places to see before you die“ können wir nur unterstreichen.

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Nationalpark Südafrika

Auge in Auge mit den Big Five – im Krüger Nationalpark

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Er gilt als der erste Nationalpark überhaupt und wird jedes Jahr von über einer Million Menschen besucht: der Krüger Nationalpark. Das größte Natur- und Wildschutzgebiet in Südafrika erstreckt sich über 350 km von Norden nach Süden entlang der Ostgrenze Südafrikas zu Mosambik. Der Park ist weltbekannt für seine Artenvielfalt von Flora und Fauna und gehört neben Kapstadt zu den Höhepunkten eines jeden Südafrikaurlaubs.

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SAT_Johannesburg

Johannesburg – die heimliche Hauptstadt Südafrikas

Von | Südafrika | Keine Kommentare

Arm und reich, hässlich und großartig, Geschichte und Gegenwart: Johannesburg ist eine Stadt voller Gegensätze – und vielleicht gerade deshalb so spannend. Die Stadt des Goldes ist die Hauptstadt der Provinz Gauteng und die größte Metropolregion des gesamten afrikanischen Kontinents. Mit ihren rund vier Millionen Einwohnern ist Johannesburg das überragende Wirtschaftszentrum und der ökonomische Motor der Republik Südafrika. Fast ein Fünftel des südafrikanischen Bruttosozialprodukts wird hier erwirtschaftet.

Joburg oder von den Einheimischen auch Jozi genannt gilt aber auch als eine der gefährlichsten Städte der Welt, doch wer entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreift und bestimmte Viertel meidet, der kann eine pulsierende Metropole erleben, die unglaublich viel zu bieten hat.

Aufregendes Nachtleben und entspannte Café-Atmosphäre

Eines ist sicher, das Nachtleben kommt in dieser kosmopolitischen Stadt nicht zu kurz. Nicht ohne Grund wird sie auch als Big Apple Afrikas bezeichnet. Fantastische Jazz Clubs, Nachtclubs, Theater, Zigarren-Bars und Chill-Out-Lounges, die bis in die frühen Morgenstunden geöffnet sind, locken nächtliche Abenteurer an. Doch auch tagsüber ist für Abwechslung in der Gastroszene gesorgt: Die Joburger lieben ihre Cafés, Bistros, Restaurants und Straßenkneipen. Die Zentren von Melville, Norwood, Greenside und Parkhurst sind Jozis Version von New Yorks Greenwich Village oder Londons Soho. Warum also nicht den Hangover der letzten Nacht bei einem Cappuccino im Straßencafé auskurieren und das Flair der Stadt dabei aufsaugen?

Shoppen und wohlfühlen

In Johannesburg gibt es eine Reihe von Day Spas für alle, die sich einmal richtig verwöhnen lassen wollen. Während die üblichen schwedischen, aromatherapeutischen und Shiatsu-Massagen schon seit Jahren auf dem Plan stehen, gehen die Spas und Wasser-Wellness-Oasen noch etwas weiter, um die gesamte Bandbreite an revitalisierenden Anwendungen anzubieten. Probiert doch mal eine Massagetherapie mit heißen Steinen oder einen entgiftenden Seegraswickel. Danach seid ihr sicher wieder topfit für den obligatorischen Einkaufsbummel.

Wer shoppen will, wird in Johannesburg sicher fündig. Da wären zum einen die großen Shopping Malls wie The Zone in Rosebank, Sandton City und Nelson Mandela Square, Fourways Mall und Eastgate mit unzähligen Geschäften, Kinos und Restaurants. Mode-Junkies sollten die authentische südafrikanische Mode entdecken: Schaut euch mal nach Marken wie Stoned Cherrie, Sun God’dess, Craig Native, Black Coffee, Marion and Lindie um. Schnäppchenjäger werden auf den vielen Flohmärkten in und um Johannesburg glücklich, von denen einige an die bekannten Einkaufszentren angeschlossen sind. Die sogenannten „Flea Markets“ bieten lokales Kunsthandwerk, Kleidung, Accessoires und Andenken zu sehr erschwinglichen Preisen. Besonders beliebt ist der Rooftop Market in Rosebank.

Weitere Reisetipps findet ihr auf www.dein-suedafrika.de

Abendrot über Durban, KwaZulu-Natal // www.dein-suedafrika.de

Erlebt den Herbst in Südafrika!

Von | Südafrika | Keine Kommentare

Angenehm „frische“ Temperaturen machen die bei uns eher ungemütlichen Herbstmonate sehr beliebt für Urlaubsreisen durch Südafrika. Die erste Hälfte der Jahreszeit ist noch ziemlich warm und am Kap gibt es bis Mitte April regelmäßig Tage, die man entspannt am Strand verbringen kann. Die zweite Hälfte der Jahreszeit ist für einen Besuch in KwaZulu-Natal oder Mpumalanga ideal, wo die Hitze und der Regen des Sommers ausklingen und die goldenen Farben des Herbstes einsetzen. Wer das Land erkunden und möglichst viel sehen möchte, der sollte sich jetzt nach Südafrika aufmachen. Wir haben ein paar Tipps für euch.

Hinein in die Wanderschuhe

Die kühlen Monate ab April sind in Südafrika bestens für Wanderungen geeignet. In den meisten Regionen (außer im Western Cape) regnet es wenig, die Temperaturen sind angenehm (je nach Region zwischen 15 und 20 Grad) und die Auswahl an malerischen Wanderwegen ist riesig. Erkundet das Rietvlei Nature Reserve in Gauteng, verbringt einige Tage auf dem Amatola Trail im Eastern Cape oder bezwingt den Umfolozi Wilderness Trail in KwaZulu-Natal.

Endloser Sommer

Wer es nicht ganz so kühl mag, der sollte Durban in KwaZulu-Natal ansteuern. Die Stadt genießt nicht umsonst den Ruf als Miami Südafrikas. So prahlen auch die Einheimischen mit der Tatsache, dass in ihrer Provinz das ganze Jahr über Sommer ist. Bucht euch in eines der hoch in den Himmel ragenden Hotels am Strand ein und genießt die Sonne aus vollen Zügen.

Touren durch die Weinregion

In der Herbst- und Winterzeit lässt sich die Weinregion des Kaps besonders gut entdecken. Verschiedene Weinrouten führen durch die Anbaugebiete von Stellenbosch, Paarl und Franschhoek in denen jetzt der Wein geerntet wird. Macht unbedingt bei einer Weinverkostung mit – hier kommt ihr in den Genuss, einige der feinsten Rotweine zu verkosten: Merlots, Cabernets und ganz fantastische Cuvées.

Afrika Hochzeit

Traditionelle Bräuche in Südafrika: Heiraten wie die Ndebele

Von | Südafrika | Keine Kommentare

Die Heimat von Amarula ist in vielerlei Hinsicht ein spannendes Land. Auch Heiraten ist in Südafrika nicht eben mal so an einem Tag gemacht. Mehrere Jahre kann eine Hochzeit unter Umständen dauern. Besonders die Ndebele praktizieren diesen traditionellen Hochzeitsbrauch, der sich in drei Phasen gliedert, noch heute. Die Ndebele leben im nördlichen Südafrika, vornehmlich in der Provinz Mpumalanga und sind bekannt für ihre farbenprächtige Kleidung.

Verhandlung und Isolation

In der ersten Phase wird über die Hochzeit verhandelt. Bei dieser Verhandlung dreht sich alles um den Preis der Braut, hierfür kann der Bräutigam auch Ratenzahlungen wählen. Gezahlt wird in der Regel mit Geld und Vieh. In der zweiten Stufe wird die Braut für zwei Wochen isoliert und lernt von den bereits verheirateten Frauen die Aufgaben einer guten Ehefrau.

Zeremonie und Abschluss

Nach der Isolation beginnt mit der Hochzeit die dritte und letzte Phase für die Braut. Jetzt schmückt sich die junge Ndebele-Frau mit reichem Perlenschmuck und dicken, perlenbesetzten Reifen um Beine und Taille. Mit diesen Reifen werden bei den Ndebeles die sinnlichen, üppigen und weiblichen Formen imitiert.

Die Braut trägt am Tag der Vermählung eine Decke, die sie für den Rest ihres Lebens begleiten wird. Zu besonderen Anlässen wird sie die Hochzeitsdecke immer wieder umlegen. Die dritte Phase wird erst beendet, wenn die Frau ihr erstes Kind bekommt – und dann ist sie erst wirklich verheiratet.

Zeig mir deine Ringe

Traditionell ist an Schmuck und Kleidung der Ndebele-Frauen der Familienstand zu erkennen: Verheiratete Frauen tragen um den Hals sowie um Arme und Beine schwere Messing- oder Kupferringe, während sich die jungen Mädchen mit perlenbesetzten Wülsten schmücken. Der schwere Metallschmuck wird in der Regel auf Lebenszeit getragen. Die Halsringe sind einzelne Ringe und von der Bedeutung her wie Eheringe. Die Frauen bekommen sie zur Hochzeit angelegt. Sie sind zudem ein Statussymbol: Je wohlhabender der Mann, desto mehr Ringe bekommt die Frau.

Sommer in Südafrika: Ab in die Flitterwochen!

Von | Südafrika | Keine Kommentare

Südafrika ist eines der beliebtesten Urlaubsländer überhaupt und vor allem für Flitterreisende ein ganz besonderes Highlight. Afrikanischer Charme gepaart mit europäischem Komfort, Luxusurlaub kombiniert mit Abenteuerreise, lange Sandstrände und exotische Metropolen –  Südafrika bietet Abwechslung pur für die schönsten Wochen des Lebens. Ein guter Reisezeitpunkt sind die Monate Januar bis März, die den Sommer auf der Südhalbkugel darstellen und den Frischvermählten feinstes Wetter garantieren.

Wir haben einen Tipp unseres Partners South African Tourism für eure Hochzeitsreise nach Südafrika: die exklusiven Game Lodges in der Provinz  Mpumalanga.

In Mpumalanga findet ihr einige der besten Game Lodges der Welt. Die Kombination aus Safari, herzlicher Gastfreundschaft und ultimativem Luxus ist einfach unschlagbar. Unweit vom Kruger National Park befindet sich das private Naturreservat von Sabi Sabi. Hier machen auch gern die Reichen und Berühmten in einer der luxuriösen Lodges Urlaub.
http://www.sabisabi.com/

Elefanten im Sabi Sands Private Game Reserve

Elefanten im Sabi Sands Private Game Reserve

Tolle Lage: Das Sabi Sand Game Reservat ist ein Schutzgebiet für 65.000 Tiere. Östlich grenzt es an den Kruger National Park, wobei alle Zäune entfernt wurden und die Tiere sich frei bewegen können. Die Flüsse Sabi und Sand bieten genügend Wasser für eine abwechslungsreiche Flora und fantastische Möglichkeiten zur Wildbeobachtung. Hier könnt ihr fast immer die Big Five sehen. Die Sabi Sand Region ist bekannt für ihre luxuriösen Unterkünfte, für die ihr allerdings auch das nötige Kleingeld dabei haben müsst. Wir stellen euch die Top-Lodges vor:

Mala Mala besteht aus drei Camps: Rattray’s, Sable Camp und das Mala Mala Hauptcamp. Alle Camps bieten unvorstellbaren Luxus, einschließlich Gourmetküche, Game Drives mit einem privaten Ranger, Wanderungen durch den Busch sowie traumhafte Unterkünfte.
http://www.malamala.com/

Londolozi Private Game Reserve ist eines der fortschrittlichen Reservate im Bereich Ökotourismus. Londolozi bietet fünf verschiedene Camps: Pioneer Camp, Founders Camp, Bataleur Camp, Tree Camp und Londolozi Safari Lodge. Gäste können zwischen Tages- und Nachtsafaris wählen. Die Küche und Unterkünfte sind auch hier erstklassig. Zusätzlich bietet Londolozi eine der besten Möglichkeiten zur Beobachtung von Leoparden.
http://www.londolozi.com/de/

Wasserböcke im Sabi Sands Private Game Reserve

Wasserböcke im Sabi Sands Private Game Reserve

Natürlich kann man nicht über die Top-Lodges in Südafrika sprechen, ohne den Namen Singita im selben Atemzug zu nennen. Singita hat fünf Lodges zur Auswahl: Ebony, Boulders, Lebombo, Sweni und das Castleton Camp. Die Innenausstattung, perfekter Service, Liebe zum Detail und einfach die unglaublich schöne Lage der Camps hat bereits mehrere internationale Auszeichnungen gewonnen.
http://singita.com/

 

 

 

Gewürze Südafrikanische Küche

Warm ums Herz mit den richtigen Gewürzen

Von | Südafrika | Keine Kommentare

Südafrika ist multi-kulturell, auch in der Küche. Die vielen Einwanderer aus aller Welt prägen die heutige Küche. Ob indonesisch, malaiisch, holländisch, deutsch oder englisch – in den Kochtöpfen des Landes finden sich ihre Spuren wieder. Ebenso vielfältig sind auch die Kräuter und Gewürze, die großzügig in den Speisen verwendet werden. Besonders beliebt sind Koriander, Kardamom, Nelken, Zimt, Ingwer und Chili, die hierzulande gerne in der Weihnachtsbäckerei ihren Einsatz finden. Wir stellen euch die würzigen Begleiter kurz vor.

 

Koriander

Wird gern auch als Chinesische Petersilie bezeichnet und kommt, wie der Name vermuten lässt, vor allem in Asien in so ziemlich jedes Gericht. Ob Suppe, Salat, Gemüse, Fisch, Fleisch oder Geflügel: Frische Korianderblätter schmecken zu fast allem. Die Europäer trauen sich eher an den gemahlenen Koriander heran und verwenden den zerstoßenen Samen in Leckereien wie Kompott, Weihnachtsgebäck, Fleischragout, Brot und Fischmarinaden. In Südafrika ein Muss in jedem leckeren Sambal, einer ursprünglich aus Indonesien stammende Würzsauce auf Chili-Basis, die als Beilage zu Gemüse, Fleisch und Reis gereicht wird

 

Kardamom

Kardamom ist ein Ingwergewächs und gehört zu den teuersten und meist verbreiteten exotischen Gewürzen. In Deutschland wird es wie Koriander vornehmlich in der Weihnachtsbäckerei verwendet, in Skandinavien oft in Kuchen und Keksen und in arabischen Ländern im Kaffee. Aus der indischen Küche ist Kardamom nicht wegzudenken. Dort ist es unter anderem ein essentieller Bestandteil von Currys. In Südafrika findet er oft Verwendung in Eintöpfen, den sogenannten Bredies.

 

Nelken

Auch hier haben wir wieder einen Weihnachtsklassiker: die Gewürznelke. Sie verleiht Glühwein, Lebkuchen und Wildgerichten eine süßlich-würzige Note. Auch in einem guten Rotkohl sollte sie nicht fehlen. Dort bringt sie nicht nur Geschmack, sondern wirkt auch einem unangenehmen Völlegefühl entgegen. Doch während Gewürznelken hierzulande eher sporadisch und saisonal zum Einsatz kommen, gehören sie in Indien, China, dem Orient und Südafrika zu den üblichen Küchengewürzen.

 

Zimt

Das Gewürz aus der Familie der Lorbeergewächse hat wegen seiner wärmenden Eigenschaften eine lange Tradition als Punsch- und Weihnachtsgewürz. Südasien ist die Heimat des Zimtbaums, dessen gerollte Rindenstücke – abgeschält, fermentiert und getrocknet – entweder als Stangen oder gemahlen verwendet werden. Abgesehen von Weihnachten wird Zimt hierzulande eher sparsam eingesetzt: Das darin enthaltene Cumarin ist in großen Mengen ungesund. Doch so wie wir bei einem leckeren Milchreis nicht auf Zimt verzichten können, gehört es in Südafrika in die nicht weniger leckere Michtorte. Yummy!

 

Ingwer

In der asiatischen Küche gehört er seit Jahrtausenden zum Standard-Repertoire. In Südafrika ist er essentiell für das landestypische Chicken Masala. Und auch hierzulande ist Ingwer immer mehr Bestandteil vieler deftiger Speisen wie Suppen, Geflügel, Lamm, Fisch und Meeresfrüchten sowie verschiedener Süßspeisen und Tees. Ingwer ist nicht nur geschmacklich ein Knüller, auch sonst steckt noch einiges mehr in der scharfen Knolle: Ingwer wirkt verdauungs- und durchblutungsfördernd, regt den Kreislauf an und hilft als frisch aufgebrühter Tee gegen Erkältungen, Magenschmerzen und Entzündungen.

 

Chili

Diese kleinen Scharfmacher sorgen für Feuer im Essen. Chili peppt Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte auf. Beliebt ist auch in Deutschland das bekannte Chili con Carne. Interessant wird es, wenn Süßes auf Scharfes trifft wie bei Schokolade mit Chili. Der Ursprung der scharfen Schote liegt in Südamerika, doch längst hat sich das Nachtschattengewächs auf der ganzen Welt verbreitet und ist auch aus der südafrikanischen Küche, besonders beim Sambal, kaum noch wegzudenken.

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Zurück aus Südafrika: Eine unvergessliche Reise mit Amarula

Von | Amarula, Südafrika | Keine Kommentare

Birgit Lohmar und Bernd Großmann aus Leverkusen haben beim gemeinsamen Gewinnspiel von Amarula
und South African Tourism, an dem mehr als 66.000 Leute teilnahmen, eine Reise nach Südafrika
gewonnen. Vom 26. Februar bis 11. März 2014 – im schönsten südafrikanischen Spätsommer und zur
Erntezeit der Marulafrüchte – durften sie ins Land der Big Five reisen und zwei Wochen lang
Abenteuerliches und Beeindruckendes erleben. Zu den Stationen gehörten Kapstadt und die
atemberaubende Thandeka Lodge in der Provinz Limpopo. Ihr Reisebericht macht Fernweh:

Jetzt sind wir schon wieder über ein halbes Jahr zurück in Deutschland, der Alltag hat uns längst wieder.
Doch wir denken immer noch gern zurück an diese tolle Reise. Die erste Station unserer Traumreise war
Kapstadt. Das Hotel (Holiday Inn Express), in dem wir untergebracht waren, war modern, gepflegt und
wunderbar zentral gelegen, der Service freundlich und das reichhaltige Frühstücksbüffet ließ keine
Wünsche offen. Unser Zimmer lag in einem der obersten Stockwerke, so dass wir zu jeder Zeit vom
lebhaften Trubel in den Straßen ungestört waren.
Gern streiften wir immer wieder durch die nahegelegenen bunten Märkte mit allerlei Handwerkskunst-,
Textil – und Souvenirartikeln. Hier und da ließen wir uns zu einem Eis oder einem Getränk in einem Cafè
nieder. ZumAbend durfte es gelegentlich auch schon einmal ein AMARULA Cream sein… Die Gastronomie
in Kapstadt bot uns eine vielfältige Auswahl verschiedenster Speiselokale sämtlicher kulinarischer
Richtungen. Derweil kommt es vor, dass man als Tourist angesprochen wird, jedoch haben wir uns in der
südafrikanischen Metropole immer sicher gefühlt.

Zu den besonderen Eindrücken unseres Aufenthaltes in Kapstadt zählte neben Erkundung der
touristischen Innenstadt sowie der belebten V&A-Waterfront ein Besuch in den Townships Langa und
Khayelitsha . Die Fotos zeigen, wie die Ärmsten unter ihnen leben, dann unseren Guide mit mir in einer
kleinen Behausung, die gleich für eine Hand voll Menschen Unterkunft darstellt, sowie feilgebotene
Fleischwaren an offenen Marktständen. Der gegarte Schafskopf ist eine als „Smiley“ bekannte
Delikatesse, die wir allerdings nicht gekostet haben. Bei der Führung wurde uns viel über die Historie
Südafrikas, der schwarzen Bevölkerung sowie die politischen Hintergründe, insbesondere der
Apartheitspolitik der Weißen, vermittelt. Ergänzend hierzu besuchten wir den berüchtigten District Six, die
Slave Lodge (Sklaverei-Museum) und das District-Six-Museum, was emotional schon sehr ergreifend war.


  

Außerdem machten wir einen kurzen Abstecher in das nahe gelegene Castle; eine Aufnahme zeigt den
vermeintlichen Blick aus dem Museum aufs Meer durch ein offen stehendes Tor. Dabei handelt es sich
jedoch lediglich um ein perspektivisch geschickt angefertigtes Gemälde.

 

 

 

 

 

 

Unvergessen bleibt des Weiteren die Besichtigung der berüchtigten Gefängnisanlage Nelson Mandelas auf
Robben Island. Ein Ticket für die Überfahrt und den Museumsbesuch war seit dem kürzlichen Tod des
südafrikanischen Nationalhelden nur schwer und erst nach mehreren Anläufen zu ergattern! Bedrückend
und eigentlich unfassbar, welche Fakten und Geschehnisse einem bei dieser Führung über die damaligen
Inhaftierungsverhältnisse dort vor Augen geführt werden … Der Rundgang durch die einzelnen Trakte, der
sogar von einem ehemaligen Insassen des Gefängnisses geleitet wurde, war sehr informativ und
nachhaltig für uns.

 

Ein außergewöhnliches „Extra“, das wir uns angesichts der gewonnenen Reise einmal gegönnt haben und
sonst wohl nie gemacht hätten, war ein Hubschrauber-Rundflug über die ganze Cap-Halbinsel. Hierzu
musste eine Menge Vorarbeit in Form von Verhandlungen geführt werden . Welcher Hubschrauber-Typ,
welcher Anbieter, welcher Preis? Das Wetter, bestätigte man uns, war ideal. Dank des
Verhandlungsgeschicks meines Mannes haben wir einen guten, für beide Seiten zufriedenstellenden
Betrag herausschlagen können. Es kostete mich anfangs schon ein Quäntchen Überwindung, mich auf
das Unternehmen einzulassen und in einen Helikopter einzusteigen. Leider habe ich versäumt, mir zuvor
ein wenig Mut mit einem Gläschen Amarula anzutrinken … Eine Premiere für uns beide! Mit lautem
Herzklopfen hob die Maschine ab und in Nullkommanichts hängt man wie eine fliegende Ameise in der
luftigen Weite des Himmels. Der erfahrene Pilot versicherte uns indes, er wolle,wie in den vergangenen 40
Jahren auch, selbst ebenfalls wieder sicher am Boden und bei seiner Familie ankommen! Dies klang zwar
vernünftig aber nur scheinbar beruhigend.

Wörtlich wie im Fluge verging die Zeit, während wir berauscht über den Dingen schwebten und der Pilot
uns auch einiges von oben zeigte und kommentierte. Es ging am Rande des leider doch etwas bewölkten
Tafelbergs vorbei. Südwärts die Küste entlang über Hout Bay bis zum Cape of Good Hope und mit einem
Extraschwenk über Cape Point die False Bay entlang wieder nordwärts – wo uns doch ein paar stärkere
Böen ein wenig schüttelten – über die Pinguinkolonien hinweg zurück durch die Weinanbaugebiete retour
bis Kapstadt. Die Aussicht aus dem Cockpit war einfach traumhaft! Wir waren restlos begeistert und
erreichten auch wieder sicher festen Boden unter den Füssen! – Puh!

 

Ein anderes sehr reizvolles Erlebnis war der Aufstieg zum Sonnenuntergang auf den rund 670 Meter hohen
Lionshead, der dem Tafelberg zusammen mit dem Signal Hill vorgelagert ist, aber nicht per Seilbahn oder
Auto erreichbar ist. Der Weg beginnt flach ansteigend und wird später immer schmaler und steiler. Im
weiteren Verlauf geht es mehr und mehr über Felsen, bis man wirklich klettert und teils nur noch mittels
eingelassener Leitersprossen und verankerter Ketten weiter kommt. Vor einem geht es steil bergauf, unter
einem ist nur noch Abgrund. Nichts für Schwindelanfällige! Einige Einheimische scheinenden Auf- und
Abstieg möglichst in persönlicher Bestzeit als Sport zu betreiben. Oben angekommen wurden wir durch
den wirklich atemberaubenden Rundum-Ausblick über Meer und Festland für die Strapazen belohnt.
Dieses Erlebnis wäre eigentlich einen Amarula als Gipfel-Trunk zur Belohnung wert gewesen, doch haben
wir uns der Vernunft gebeugt und zur Wasserflasche gegriffen. Ein wenig nachdenklich machte uns dann
doch die Tatsache, dass wir von den anwesenden Gipfel-Stürmern mit Abstand die Ältesten waren. Zum
Sonnenuntergang über dem Meer füllt sich die Gipfelbühne bei klarem Wetter. Nun mussten wir den
Abstieg zügig antreten, um noch bei genügend Tageslicht wieder die ebeneren Wegstrecken zu erreichen.
Auch mit Taschenlampe sind die steinigen Abschnitte nicht zu unterschätzen.

 

 

 

 

 

 

Wir hätten noch sehr viel länger in Kapstadt und Umgebung zubringen können, doch „leider“ mussten wir
als dann auch schon weiter auf unserer Amarula-Reise zur nächsten Station, der Thandeka Lodge, wo uns
eine ganze Safari-Woche in einem privaten Wildreservat erwartete. Und endlich ging es damit auch zu
den berühmten „Big Five“!
Die Thandeka Lodge im Bezirk Waterberg war sehr stylish und außergewöhnlich. Hier kamen Wildlife und
Relaxen auf beste Weise zusammen. Zu den Highlights gehörten dabei definitiv die wortwörtlichen
Berührungspunkte mit einem Geparden und einigen halbzahmen weißen Löwen. Letztere eher
unbeabsichtigt und überraschend: Eines Abends kreuzten die Löwen unvermittelt im Restaurant der
Anlage auf und warfen sehr interessierte Blicke auf unsere Teller. Zum Glück befand sich nur Salat auf
ihnen. Ein Kudu-Steak hätte sicherlich augenblicklich den Konsumenten gewechselt.

 

 

 

 

 

 

Kleiner Wermutstropfen: Aufgrund von „Platzmangel“ gab es in dem direkt an der Thandeka-Lodge
angeschlossenen, privaten Wildreservat leider keinen Elefanten, da laut Aussage des Rangers die 1.600
ha große Fläche schon zu klein für einen einzigen Elefanten wäre. Dafür gab es neben den weißen Löwen
und dem Geparden auch zahlreiche scheue Schakale, Breitmaulnashörner mit einem drei Wochen alten
Baby, Büffel, Giraffen sowie Zebras, Gnus und sämtliche Arten von Antilopen, und nicht zu vergessen : sehr
drollige Warzenschweine. Wir hatten das Glück, dass einige der Tiere gerade Junge oder Kälbchen hatten.
Auf die Frage, wie man sich gut vorbereiten sollte, um besonders viele Entdeckungen bei einer
Wildbeobachtungsfahrt im Busch machen zu können, gab uns ein erfahrener Wildführer einmal den
lehrreichen Insider-Tipp: „The more you drink, the more you see.“

 

 

 

 

 

 

Ein besonderes Erlebnis war auch der großartige Wildpark bei Bela Bela. Tägliche Safaris mit immer
wieder neuen Entdeckungen ließen schlichtweg keine Langeweile aufkommen.
Am Flughafen von Johannesburg hatten wir dann doch noch die Chance, einen Elefanten zu sehen :
nämlich den am Amarula-Werbestand. Welch ein Glück, denn sonst hätten wir nicht die Neukreation
Amarula Gold probieren können. Die gibt es in Deutschland nämlich noch gar nicht zu kaufen und wir
haben sie als Erinnerung an diesen tollen Urlaub mit nach Hause genommen.

 

 

 

 

 

 

Wir sagen danke für die tolle Reise und die perfekte Organisation an alle Mitwirkenden.

© Fotos privat

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Braai: Grillen und Lebensgefühl in Südafrika

Von | Südafrika | Keine Kommentare

Um eines gleich mal klarzustellen: Braai ist nicht einfach nur das südafrikanische Wort für Grillen oder Barbecue. Braai ist ein Lebensgefühl. Braai ist Zusammensein, essen, trinken, Geschichten erzählen – oft stundenlang, denn ein echtes Braai braucht seine Zeit. Nirgendwo auf der Welt wird leidenschaftlicher gegrillt als in Südafrika. Fast jeder Haushalt besitzt einen Außengrill, in Parks gibt es zahlreiche feste Grillplätze. Über dem Feuer landet alles, was Land und Meer hergeben. Und das ist in Südafrika eine Menge.

Das Wort Braai bezeichnet dabei sowohl den Grill als auch das Grillen selbst. Wobei nicht über klassischer Holzkohle gegrillt wird wie hierzulande, sondern über dem offenen Feuer wie bei einem Lagerfeuer. Echte Braaiexperten verwenden nur Harthölzer für ihr Feuer, denn diese brennen, richtig geschichtet, viele Stunden und halten dabei die richtige Temperatur.

Gemäß dem Motto „Beef and Reef“ finden sich sowohl riesige Rindersteaks und delikate Lammspießchen, als auch ganze Hummer oder Fischfilets auf dem Rost wieder. Neben südafrikanischen Wildspezialitäten wie Kudu, Strauß oder Springbock ist besonders die „Boerewors“ beliebt. Die spezielle Gewürzmischung aus Nelken, Piment, Salbei und einigen anderen Zutaten gibt der groben, schneckenförmig aufgerollten Wurst ihren typischen Geschmack und unterscheidet sich deutlich von unserer deutschen Bratwurst. Ebenfalls beliebt sind kleine Fleischspieße namens Sosaties, Fische wie Snoek oder Kingklip und Meeresfrüchte.

Neben Fleisch und Fisch gehören zum Braai klassischerweise auch eine Soße aus Periperi-Chilli, ein Relish wie Chakalaka oder ein fruchtiges Chutney. Als Beilagen verwenden die Südafrikaner gerne gebackene Süßkartoffel- oder Kürbisspalten, beliebt sind Squashes und Butternuts. Auch Maiskolben kommen gern direkt mit auf den Grill.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich gern selbst einmal als Braaimeister probieren: mit unserem Rezeptvorschlag für leckere Sosaties. Weitere Rezeptideen und Tipps für den perfekten Braai-Genuss gibt es unter www.braaitimes.de

Amarula setzt noch einen drauf und verlost zusammen mit Wines of South Africa (WOSA) das bildreiche Kochbuch „Cape Wine Braai Masters – Grillen wie Südafrikas Weinmacher“ mit Originalrezepten und Tipps der Braaimeister. Jetzt auf unserer Facebook Seite mitmachen bis zum 20.09.2014 und eins von drei Kochbüchern gewinnen.

 

Copyright: Wines of South Africa